take an adVANture – ein Reiseblog übers Reisen auf und neben der Straße, über das Leben und Draußen sein. Elisa liebt Roadtrips, die Berge und die Natur und ist am liebsten mit einer Matratze im Kofferraum und dem Rucksack auf der Rücksitzbank auf den Straßen dieser Welt unterwegs.

Credit: take an adVANture

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Wie heißt dein Van und was für ein Modell ist er/sie?

Mein Bulli ist ein VW T5 Transporter, Erstzulassung November 2007. In seinem früheren Leben, abseits von Camping und Vanlife, wurde er zur Schülerbeförderung genutzt. Er strahlt in reinstem Silber, er ist männlich und leider immer noch namenlos. Inoffiziell wird er zwar „Vussi” genannt, was aber eigentlich eher mal auf eine WhatsApp-Nachricht mit schrecklicher Autokorrektur zurückgeht. Kreative Vorschläge zur Namensfindung sind also jederzeit herzlich willkommen.

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Seit wann bist du in deinem Van unterwegs?

Nach monatelanger Suche haben wir dann im Mai letzten Jahres endlich zueinander gefunden.
Wobei das Ganze damals eigentlich mit einem anderen Ziel startete. Ein VW T3 sollte es werden, für mich der Inbegriff des puren Vanlife-Feelings. Ich denke da an die vielen Fotos, die durch das Netz geistern und dieses spezielle Lebensgefühl symbolisieren.

Auf der anderen Seite ist aber ein T3 für Kurztrips über die Alpen oder in die Heimat leider super unpraktisch. Nachdem wir uns einige Bullis angeschaut, lange überlegt und Kosten / Nutzen bzw. Pro / Kontra abgewägt haben, musste also die Vernunft über das Herz siegen – ein alltagstauglicher T5 sollte es werden. Somit war zumindest die erste Entscheidung schon mal gefällt.

 

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Nach vielen weiteren (Hätte mir nicht mal jemand vorher sagen können, wie schwer das ist?) stand dann eben dieser T5 auf dem Hof. Innen bis auf die Sitze komplett nackig und noch völlig camping-jungfräulich, wurde und wird er gerade von uns zum Camper umgebaut. Bis jetzt haben wir die Fenster getönt, Dämmung wurde angebracht, ein neuer Boden ist drin, die Innenverkleidungen sind mit Teppich bespannt und das Grundgerüst fürs Bett steht. Es fehlt also noch einiges für das perfekte Vanlife-Feeling.

Aber auch ohne der kompletten Innenausstattung waren wir schon auf einigen Touren unterwegs, z.B. in Montenegro, Österreich und ein paar mal in Italien. Und im Sommer steht dann ein längerer Trip durch Europa an – dann hoffentlich mit vielen kleinen und schönen Details im Innenraum.

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Was macht für dich der Van Lifestyle aus? Was macht ihn so besonders?

Roadtrips und das Leben aus dem Van sind für mich die Inbegriffe von Freiheit! Ich kann spontan entscheiden, in welche Richtung ich an der nächsten Kreuzung abbiege. Ich stehe morgens auf und fahre los, ohne zu wissen, wo ich am Abend denn überhaupt wieder ins Bett gehe. Es gibt keine Fixpunkte, einzig die Tanknadel muss ich ab und zu mal im Auge behalten. Und ich entdecke Orte, die mir sonst verborgen geblieben wären. Vanlife symbolisiert für mich das langsame Reisen.

Ganz abgedroschen ist bei den Abenteuern der Weg das Ziel, frei nach dem Motto meines Lieblingssongs „I face the horizon, the horizon is my home.“

Credit: take an adVANture

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DANKE ELISA <3

Peace & Love
Mogli